Fortführung des nationalen Glücksspiel-Surveys: Ergebnisse aus 2024 online verfügbar und Ausgabe 2026 bereits beauftragt
Geschrieben von Alex Friedrich · 27.8.2026

Fortführung des nationalen Glücksspiel-Surveys: Ergebnisse aus 2024 online verfügbar und Ausgabe 2026 bereits beauftragt

Der Glücksspiel-Survey als laufende nationale Studie zur Erfassung von Spielverhalten in Deutschland setzt seine Arbeit fort, während die Forschungsergebnisse der 2024er Erhebung nun digital zugänglich sind und die Ausgabe für 2026 bereits in Auftrag gegeben wurde. Forscher stützen die aktuelle Auswertung auf eine repräsentative Telefonbefragung mit 11.503 Teilnehmenden im Alter von 16 bis 70 Jahren, wobei die Klassifikation nach SOGS Kriterien stabile niedrige Raten problematischer und pathologischer Spielweisen von 0,37 Prozent sowie 0,28 Prozent ergab. Über 95 Prozent der Befragten zählen demnach zu unproblematischen Spielern oder Nichtspielern, und etwa 80 Prozent hatten im Laufe ihres Lebens mindestens einmal geglückt, während 43 Prozent dies innerhalb der vergangenen zwölf Monate taten.
Hintergründe zur Erhebungsmethode und Datenbasis
Die Studie verfolgt langfristige Trends im deutschen Glücksspielmarkt durch wiederkehrende Befragungen, die seit Jahren etabliert sind und nun mit Unterstützung neuer Partner weitergeführt werden. Experten nutzen telefonische Erhebungen, um ein breites Spektrum an Altersgruppen und Verhaltensmustern abzudecken, sodass die Stichprobe von 11.503 Personen eine solide Grundlage für nationale Aussagen bietet. Die Ergebnisse liegen seit Kurzem online vor und ermöglichen es Interessierten, detaillierte Einblicke in die Verteilung von Spielverhalten direkt abzurufen. Beobachter betonen, dass solche kontinuierlichen Erhebungen helfen, Veränderungen im Markt zu dokumentieren, während die Beauftragung der 2026er Ausgabe sicherstellt, dass die Datensammlung nicht unterbrochen wird.
Zentrale Zahlen und Klassifikationen aus der 2024er Umfrage
Die SOGS-Klassifikation ordnet die Befragten in Kategorien ein, die problematische und pathologische Spielweisen bei jeweils 0,37 Prozent und 0,28 Prozent ausweisen, während der Großteil der Bevölkerung unproblematisch bleibt. Rund 80 Prozent der Teilnehmenden berichten von Glücksspielerfahrungen im Lebensverlauf und 43 Prozent innerhalb des letzten Jahres, was auf eine breite aber überwiegend kontrollierte Beteiligung hinweist. Forscher haben diese Zahlen aus der Telefonumfrage abgeleitet und stellen sie nun der Öffentlichkeit zur Verfügung, sodass Analysen zu langfristigen Entwicklungen möglich werden. Die Daten zeigen zudem, dass der Anteil unproblematischer Spieler oder Nichtspieler bei über 95 Prozent liegt und damit die Stabilität der bisherigen Trends unterstreicht.
Finanzierung durch den VDAI als neuer Partner
Der Verband der deutschen Automatenindustrie hat sich als Finanzierungspartner für die Fortsetzung der Studie engagiert und unterstützt damit die Erhebung weiterer Datenreihen bis zur Ausgabe 2026. Dieser Schritt sichert die Kontinuität der nationalen Untersuchung, die zuvor auf andere Mittel angewiesen war, und erlaubt es, Trends über mehrere Jahre hinweg zu verfolgen. Vertreter der Branche arbeiten mit den Forschern zusammen, um die Erhebungsmethodik aufrechtzuerhalten, während die Ergebnisse der 2024er Runde bereits als Grundlage für weitere Analysen dienen. Die Beteiligung des VDAI wird in den offiziellen Mitteilungen zur Studie explizit genannt und zeigt, wie private Akteure zur Datenerhebung beitragen können.

Verfügbarkeit der Daten und Ausblick auf zukünftige Erhebungen
Die Forschungsergebnisse stehen seit einiger Zeit online zur Verfügung, sodass Nutzer und Fachleute die detaillierten Auswertungen direkt einsehen und für eigene Analysen heranziehen können. Die Beauftragung der 2026er Ausgabe erfolgt parallel dazu und stellt sicher, dass neue Befragungen mit vergleichbarer Methodik durchgeführt werden. Forscher planen, die Stichprobengröße und die SOGS-Klassifikation beizubehalten, um konsistente Vergleiche über die Jahre zu ermöglichen. In diesem Kontext werden auch aktuelle Entwicklungen im regulierten Markt berücksichtigt, während die Studie als unabhängige Quelle für Verhaltensdaten fungiert. Die Veröffentlichung der 2024er Zahlen fällt in eine Phase, in der langfristige Beobachtungen zunehmend an Bedeutung gewinnen, und die Fortführung bis 2026 erlaubt es, weitere Veränderungen zu dokumentieren.
Schlussfolgerungen aus der laufenden Studie
Die Kombination aus stabilen Raten problematischer Spielweisen, breiter Verfügbarkeit der Daten und gesicherter Finanzierung durch den VDAI zeichnet die aktuelle Phase des Glücksspiel-Surveys aus. Beobachter sehen in der Fortsetzung bis 2026 eine Chance, weitere Trends zu erfassen und die nationale Datenbasis zu erweitern. Die Ergebnisse der 2024er Erhebung dienen als Referenzpunkt für künftige Vergleiche, während die Online-Verfügbarkeit den Zugang für alle Interessierten erleichtert. Die offizielle Mitteilung fasst diese Entwicklungen zusammen und verweist auf die fortlaufende Bedeutung der Studie für die Erfassung von Spielverhalten in Deutschland.